EDI lagert IT an BIT aus (Berichtigung)

18. Mai 2006, 19:59
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Der Bund lagert weiter intern aus.

Der Bund lagert auch das EDI intern aus.
Die IT-Abteilung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) wird an das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) ausgelagert. Die Integration ins BIT erfolgt per 1. Januar 2007 und betrifft die rund 80 Mitarbeitenden des Informatik-Dienstleistungsleistungszentrums des EDI (IDZ EDI). Damit lagert der Bund nach der IT des Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) 2003 und (teilweise) des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) per 1. Januar 2007 bereits die dritte IT-Abteilung eines Departements aus. Bereits vorher war das BIT Leistungserbringer des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD). (Beim EJPD wurde nur der Bereich "Büroautomation" ausgelagert.) Von den Departementen selbst geführt werden gegenwärtig die IT-Abteilungen von EVD, EDA und VBS.
Berichtigung
Im folgenden sind uns bei diesem ursprünglich am 18.5. verfassten Artikel einige Fehler und Unklarheiten bei der Wiedergabe der Aussagen von Claudio Frigerio Bereichsleiter Recht, Information und Revision des BIT unterlaufen, für die wir uns hiermit entschuldigen.
So erfolgt die Auslagerung nicht im Rahmen der Reorganisation der Bundesinformatik (NOVE-IT), wie wir geschrieben haben. Diese wurde bereits 2003 abgeschlossen. Die Auslagerung verfolgt aber ähnliche Ziele, wie damals NOVE-IT. Durch die Zentralisierung sollen Kosten gespart und Skaleneffekte genutzt werden. Das EDI wolle in diesem spezifischen Fall Synergien nutzen, langfristig die IT-Dienstleistungen sichern und seinen Mitarbeitenden eine "nachhaltige Zukunftsperspektive anbieten", schreibt das Departement in der Mitteilung.
Weiter schrieben wir: Welche IT-Abteilung als nächstes innerhalb des Bundes an das BIT ausgelagert werden soll, konnte BIT-Pressesprecher Claudio Frigerio auf Anfrage nicht sagen. Hier ist zu ergänzen, dass Frigerio dazu gar keine Aussage machen kann, da dies nicht vom BIT entschieden wird. Die Initiative zu Auslagerungsprojekten geht von den Departementen selbst aus. Falls ein solches Projekt ins Auge gefasst wird, kann das BIT um eine Offerte angefragt werden. Ob ausgelagert wird, oder nicht, und welcher Leistungserbringer allenfalls zum Zug kommt, entscheidet das Departement autonom.
Beim Projekt NOVE-IT wurden von 1999 bis 2003 75 IT-Abteilungen auf sieben reduziert, pro Departement eine. (Maurizio Minetti/Hans Jörg Maron)

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