EDÖB will mehr Infos über Libra und setzt eine Frist an

21. August 2019, 09:15
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Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) erwartet bis Ende Monat weitere Informationen zu der vom US-Konzern Facebook geplanten Digitalwährung Libra.

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) erwartet bis Ende Monat weitere Informationen zu der vom US-Konzern Facebook geplanten Digitalwährung Libra. Die Behörde habe die in Genf ansässige Libra Association im Juli um Bekanntgabe weiterer Details ersucht und dafür eine Frist bis Ende August gesetzt, sagte eine Sprecherin des EDÖB. Die Association habe eine Antwort versprochen.
Der für das kommende Jahr geplante Start der digitalen Währung hat Politiker und Regulierer auf den Plan gerufen, die eine strenge Überwachung des Projekts fordern.
David Marcus, Leiter des Libra-Projekts, hatte im Juli gegenüber US-Senatoren erklärt, dass bezüglich des Datenschutzes der EDÖB Regulator der Libra Association sein werde. Dieser war bis dahin allerdings noch nicht von den Libra-Promotoren kontaktiert worden. Ein Sprecher erklärte damals, man erwarte von Facebook oder den Promotoren, dass diese die Behörde zu gegebener Zeit beim Vorliegen konkreter Informationen ins Bild setzten. Erst dann könne geprüft werden, ob die gesetzliche Beratungs- und Aufsichtskompetenz beim EDÖB gegeben sei. (kjo/Keystone-sda)

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