EDS erholt sich

3. Mai 2005, 10:24
  • international
  • geschäftszahlen
image

Der IT-Dienstleistungsriese EDS konnte im ersten Quartal 2005 wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren.

Der IT-Dienstleistungsriese EDS konnte im ersten Quartal 2005 wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren. Trotz einem verglichen mit dem gleichen Quartal vor 12 Monaten um 5 Prozent auf 4,94 Milliarden Dollar gesunkenen Umsatz resultierte ein Gewinn, der allerdings mit 4 Millionen Dollar noch sehr bescheiden war. Im ersten Quartal 2004 verbuchte EDS einen Verlust von 12 Millionen Dollar.
Der EDS-Chef Michael H. Jordan erklärte in einem Interview, dass EDS nun wieder gut aufgestellt sei für den Konkurrenzkampf mit den anderen grossen IT-Dienstleistern: "Unsere Auftrags-Pipeline sieht gut aus und unsere Projektgewinnraten sind gestiegen."
Auf den ersten Blick etwas paradox scheint, dass EDS trotzdem die finanziellen Aussichten für das laufende Jahr senkte. So prognostiziert EDS für das zweite Quartal einen grösseren Verlust und für das ganze Jahr einen um etwa 20 Prozent tieferen Gewinn als bisher. In der neuen Prognose sind aber nun unter anderem auch Anfangskosten im Zusammenhang mit einem riesigen Outsourcing-Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums eingerechnet, der, wenn alles glatt geht, für einen künftigen Gewinnschub sorgen soll. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Schwerer Schlag gegen eine der erfolgreichsten Ransomware-Banden

Die Gruppe Hive hatte unter anderen Emil Frey und Media Markt attackiert. Jetzt haben das FBI, Europol und weitere Behörden die Hive-Infrastruktur ausgeschaltet.

publiziert am 27.1.2023
image

Intel-Zahlen rasseln in den Keller

Im vergangenen Quartal fiel der Umsatz im Jahresvergleich um 32% auf 14 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steht sogar eine rote Zahl.

publiziert am 27.1.2023
image

Sunrise will nicht freiwillig auf Huawei verzichten

Ohne politischen Druck werde man nicht auf die Mobilfunktechnologie des chinesischen Anbieters verzichten, sagte der CEO der Muttergesellschaft.

publiziert am 26.1.2023
image

Auch bei IBM stehen weltweit Entlassungen an

Der Konzern will rund 4000 Jobs streichen. Betroffen sind diejenigen Bereiche, die nicht in Kyndryl und Watson Health ausgelagert wurden.

publiziert am 26.1.2023