EDS hat sich verrechnet

16. November 2004, 18:36
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EDS musste in seinem mit drei Wochen Verspätung bekannt gegebenen Quartalsergebnis einen höheren Verlust verbuchen müssen, als ursprünglich einmal angekündigt wurde.

EDS musste in seinem mit drei Wochen Verspätung bekannt gegebenen Quartalsergebnis einen höheren Verlust verbuchen müssen, als ursprünglich einmal angekündigt wurde. Der Verlust beträgt nun 153 Millionen Dollar, bei einem Umsatz von 4,95 Milliarden Dollar. Der Umsatz ist damit verglichen mit dem gleichen Quartal im Vorjahr (damals 5 Milliarden Dollar) leicht gesunken. Im Verlust mit eingerechnet sind 375 Millionen Dollar Abschreibungen im Zusammenhang mit einem abgelaufenen Outsourcing-Vertrag mit der US-Navy.
Genau durch Wirren um die Höhe dieses Abschreibers war es zur Verzögerung des Quartalsergebnisses gekommen. Gemäss Buchprüfer KPMG hat EDS unter anderem den verbleibenden Wert der übernommenen IT-Infrastruktur überschätzt. EDS hat angekündigt, dass nun auch die früheren Bilanzen für die letzten zwei Quartale 2003 und für das laufende Jahr revidiert werden. (hjm)

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