EDS kauft indischen Outsourcer

22. Juni 2006, 09:26
  • cloud
image

Der US-amerikanische Outsourcer EDS (Electronic Data Systems) gab gestern bekannt, die Aktienmehrheit des indischen Softwareentwicklers und Outsourcers MphasiS BFL Limited übernommen zu haben.

Der US-amerikanische Outsourcer EDS (Electronic Data Systems) gab gestern bekannt, die Aktienmehrheit des indischen Softwareentwicklers und Outsourcers MphasiS BFL Limited übernommen zu haben. EDS hat 52 Prozent des in Bangalore stationierten Dienstleisters für 380 Millionen US-Dollar in Cash übernommen. MphasiS soll als unabhängige Geschäftseinheit von EDS operieren. Die Transaktion soll bis Ende Juni abgeschlossen werden. EDS hatte bereits vor bald drei Monaten MphasiS ein Angebot unterbreitet.
Bis Ende Jahr will EDS dank dieser Übernahme und zukünftig geplanten Akquisitionen insgesamt 20'000 Personen beschäftigen. Momentan beschäftigt EDS um die 3000 Angestellten in Indien. MphasiS beschäftigt insgesamt 12'000 Mitarbeitende, davon 11'000 in Indien. Zu den Kunden gehören Finanzinstitute, Transportunternehmen und Firmen aus dem Gesundheitssektor. Im per März 2006 abgeschlossenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von umgerechnet 210 Millionen Dollar bei einem Gewinn von 33 Millionen Dollar. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Zurich wechselt in die AWS-Cloud

Bis 2025 sollen bei der Versicherung rund 1000 Anwendungen auf AWS migriert werden. Damit will Zurich 30 Millionen Dollar im Jahr sparen können.

publiziert am 31.1.2023
image

HPE zeichnet Schweizer Partner aus

Der Channel trägt 60% zum HPE-Umsatz bei. Auch dieses Jahr ehrt der Hersteller seine besten Schweizer Partner.

publiziert am 31.1.2023
image

Änderung an WAN-Router führte zu Microsoft-Ausfall

Vergangene Woche sind verschiedene Applikationen und Dienste von Microsoft ausgefallen. In einem vorläufigen Bericht erklärt der Kon­zern, wie es dazu kommen konnte.

publiziert am 30.1.2023 2
image

Weltweite M365-Störung – alle wichtigen Dienste stundenlang offline

Betroffen waren unter anderem Azure, Teams, Exchange, Outlook und Sharepoint. Weltweit waren die Dienste für einen halben Tag offline.

publiziert am 25.1.2023 8