EFG baut Stellen in der Schweiz ab und die Bank-IT um

8. Dezember 2016, 14:01
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Die Vermögensverwalterin EFG International baut nach der Übernahme der Tessiner Privatbank BSI bis zu 450 Stellen ab.

Die Vermögensverwalterin EFG International baut nach der Übernahme der Tessiner Privatbank BSI bis zu 450 Stellen ab. Der Abbau erfolgt 2017 bis 2019 in jährlichen Schritten von 100 bis 150 Jobs. Zwei Drittel der Stellen werden in der Schweiz abgebaut.
Damit hat EFG zum ersten Mal beziffert, welchen Effekt die BSI-Übernahme auf die Anzahl Arbeitsstellen haben wird.
Inside-it.ch hat nachgefragt, wann und wie die IT betroffen sein wird. EFG konnte die Anzahl betroffener Stellen noch nicht beziffern, aber präzisierte, dass die Integration des Schweizer BSI-Geschäfts im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen sein soll.
Und wie sieht der Zeitplan der Migration von Avaloq auf das Temenos-System von EFG aus? EFG hält am Zeitplan fest: Ende 2017 ist für Avaloq, beziehungsweise die einstige B-Source, Schluss bei BSI.
Zusätzliche Spareffekte im Umfang von je 20 Millionen Franken errechnete die Bank für die Zusammenlegung der IT-Plattformen und bei den Buchungszentren. Die Erfahrungen bei der Integration des BSI-Standorts in Singapur habe gezeigt, dass sich die beiden Systeme gut zusammenführen lassen, sagte Finanzchef Giorgio Pradelli. Er kündete auch die Schliessung von Buchungszentren mit einem zu geringen Volumen an.
Zürich, Lugano und Genf blieben aber weiterhin bedeutende Standorte der Bank, so EFG. (sda / mag)

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