EFZ: Niemand verdient besser als IT-Lehrabgänger

29. Juni 2021, 13:53
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20% liegt der Informatikerlohn einige Jahre nach Lehrabschluss über demjenigen aller anderen Branchen.

5270 Franken verdient man in der Schweiz im Schnitt fünfeinhalb Jahre nach abgeschlossener Lehre, so das Bundesamt für Statistik BFS. Im IT-Bereich liegt der Lohn 1100 Franken höher, während im Verkauf und im Dienstleistungsbereich das Monatseinkommen unter 5000 Franken liegt.
Das zweithöchste Brutto-Medianeinkommen für ein Vollzeitpensum hinter "Informatik und Kommunikationstechnologie" erzielten nach fünfeinhalb Jahren Berufserfahrung Pflegeberufe mit 6060 Franken im Schnitt, gefolgt von "Elektrizität und Maschinenbau" (5445 Franken), "Architektur und Baugewerbe" (5425 Franken), ("Rechnungswesen, Marketing und Sekretariatsarbeit" (5367 Franken) und "Sozialwesen" (5349 Franken).
In allen Berufsfeldern gilt: Höhere Bildung zahlt sich aus. Mit Berufsmaturität haben Berufsleute Aussicht auf 10% mehr Lohn als Kolleginnen und Kollegen, die es bei einem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) haben bewenden lassen. Noch einmal fast 700 Franken weniger erhalten Inhaberinnen und Inhaber eines Eidgenössischen Berufsattests (EBA) Ende Monat, nämlich im Schnitt 4550 Franken.

Weiterbildung manifestiert sich im Lohnkonto

Während das Medianeinkommen für die gesamte Kohorte der Absolventinnen und Absolventen fünfeinhalb Jahre nach dem Abschluss bei 5270 Franken liegt, beträgt es bei dem Viertel der Personen, die ihre Ausbildung auf Tertiärstufe fortgesetzt haben, 5710 Franken.
Personen, die an einer höheren Fachschule oder einer Fachhochschule bereits einen Abschluss auf Tertiärstufe erworben haben, erzielen ein Medianeinkommen von 5990 Franken. Das sind 800 Franken mehr als bei jenen, die nach dem Abschluss ihrer beruflichen Grundbildung keine Ausbildung mehr absolviert haben.
Unabhängig vom Abschluss bestehen teilweise grosse regionale Lohnunterschiede.
Dank einer Methode der experimentellen Statistik, bei der die Registerdaten mit den Daten der Strukturerhebung des BFS verknüpft wurden, konnte erstmals die Einkommensentwicklung nach dem Abschluss eines eidgenössischen Berufsattests (EBA), eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) oder einer parallel zum EFZ erworbenen Berufsmaturität (BM1) analysiert werden, so das BFS.

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