Ein Hochschulbündnis auf der Spur von künstlicher Intelligenz

19. Juni 2014 um 14:56
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Die ETH-Zürich und das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS) haben das Forschungsnetzwerk "Lernende Systeme" gegründet.

Die ETH-Zürich und das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS) haben das Forschungsnetzwerk "Lernende Systeme" gegründet. Das Netzwerk erlaubt es Doktoranden, im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) besseren Kontakt zu pflegen, schreibt die ETH auf der Internetseite.
"Wir möchten die Doktorandenausbildung in diesem Bereich zwischen dem MPI-IS und der ETH verzahnen", erklärt Joachim Buhman, ETH-Professor für Maschinelles Lernen. "Nachwuchstalente sollen nicht mehr an anderen Orten nach exzellenten Ausbildungsmöglichkeiten in dem Bereich suchen müssen, sondern ein Angebot in der Schweiz und in Deutschland vorfinden", fügt Buhmann hinzu.
Besonders interessiert ist "Lernende Systeme" am KI-Bereich des maschinellen Lernens. Dabei filtern Maschinen aus einer riesigen Menge Daten - big Data - nach relevanten Mustern.
"Wir verfolgen teils ähnliche Fragestellungen und können dank des Netzwerks nun miteinander statt gegeneinander arbeiten", sagt Nico Gorbach, Doktorand an der Professur für maschinelles Lernen an der ETH Zürich. Dem stimmt auch Alexander Herzog, Doktorand im Autonomous Motion Labor des MPI-IS, zu: "Es ist grossartig, sich auf dieser Vertrauensbasis austauschen zu können." Anstatt zu konkurrieren, könne man so gemeinsam schneller vorankommen. (csi)

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