Ein Kabel für Daten und Display

25. Februar 2011, 16:21
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Intels 'Thunderbolt' bringt eine Datenübertragungsrate von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und kombiniert Daten- und Display-Verbindung in einem Kabel.

Intels 'Thunderbolt' bringt eine Datenübertragungsrate von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und kombiniert Daten- und Display-Verbindung in einem Kabel.
Der US-Chipriese Intel, der in den letzten Woche für eher negative Schlagzeilen gesorgt hat, präsentierte gestern eine neue, vorteilhafte Verbindungstechnologie. Mit 'Thunderbolt' sollen Übertragungsraten von bis zu 10 GBit/s zwischen PC- und Peripheriegeräten wie etwa externe Harddisks oder Videoausrüstungen möglich werden. Zudem kann man mit dem gleichen Kabel einen Computer mit einen Bildschirm verbinden. Dies ist möglich, weil die neue Schnittstelle sowohl Videodaten mit dem 'DisplayPort'-Protokoll wie auch Daten mit PCI Express gleichzeitig übertragen kann (siehe Grafik oben). 'Thunderbolt' (respektive PCI Express) macht es zudem möglich, maximal sieben Geräte hintereinander zu verketten.
Heute Kupfer, später Glas
Der erste Computer, der über eine 'Thunderbolt'-Schnittstelle verfügt, wurde ebenfalls gestern vorgestellt, (natürlich) von Apple. Und zwar haben die neuen MacBook Pro Notebooks eine 'Thunderbolt'-Schnittstelle.
Eine externe Speicherlösung mit der 'Thunderbolt'-Technik wurde gestern auch schon angekündigt. Die 'Pegasus' genannten Speicherboxen von Promise sollen sich speziell für die Videobearbeitung mit 'Final Cut' von Apple eignen. Sie unterstützen RAID 0, 1, 5, 6, 50 und 60, haben zwei Thunderbolt-Schnittstellen und maximal 12 TeraByte Gesamtkapazität. Die sollen eine Datenübertragungsrate von maximal 800 MB pro Sekunde erreichen.
'Thunderbolt' gibt es vorerst erst für Kupferkabel, die maximal drei Meter lang sein können. Später soll es auch optische Kabel geben, die dann viel länger sein können. (hc)

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