Ein passwortfreies Internet wird bald möglich

11. April 2018, 13:48
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Das World Wide Web Consortium (W3C) meldet, dass die neue Spezifikation "WebAuthn" nun den Status "Candidate Recommendation" habe.

Das World Wide Web Consortium (W3C) meldet, dass die neue Spezifikation "WebAuthn" nun den Status "Candidate Recommendation" habe. Dies ist die vorletzte Phase bei der Verabschiedung eines neuen Webstandards.
Obwohl WebAuthn also fast, aber noch nicht ganz durch ist, haben Google und Mozilla bereits angekündigt, dass Chrome ab Version 67 und Firefox ab Version 60 den neuen Standard unterstützen sollen. Auch Microsoft will WebAuthn in Zukunft für seine Browser adaptieren.
WebAuthn ist ein Standard, der es Browsern erlauben wird, mit vielerlei Authentisierungs-Geräten beziehungsweise -Tokens zu kommunizieren. Diese werden via USB, Bluetooth oder NFC mit einem Computer verbunden, um einen User zu authentisieren, ohne dass er ein Passwort eingeben muss. Die Identifikationsmethode kann dabei von Gesichtserkennung und anderen biometrischen Methoden über die Eingabe einer PIN-Nummer bis zum einfachen "In der Nähe sein" reichen, beispielsweise wenn ein Smartphone einen PC entsperrt.
Diese Flexibilität, so hoffen Initiatoren und Unterstützer, wird dazu führen, dass in Zukunft viel mehr Webservices als bisher passwortfreie Authentisierungsmethoden einführen werden.
Der neue Standard wurde vom W3C zusammen mit der auf dem Gebiet Authentisierung tätigen Industrieallianz FIDO entwickelt. Er basiert auf der Spezifikation "Universal Authentication Factor" der FIDO. (hjm)

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