Ein sprechender Turnschuh und andere "angereicherte Realitäten"

11. März 2013, 17:04
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    Google hat am Kultur- und Technologiefestival "South by Southwest" in Austin einen sprechenden und mit dem Internet verbundenen Turnschuh gezeigt.

    Google hat am Kultur- und Technologiefestival "South by Southwest" in Austin einen sprechenden und mit dem Internet verbundenen Turnschuh gezeigt. Dieser ist kein konkretes Businessprojekt bei Google, soll aber zeigen, wie man heutzutage ein Objekt brauchen könnte, "um Stories auf dem Web zu erzählen", so Google-Mann Aman Govil.
    Laut 'ABC News' hat Google einen kleinen Computer, Drucksensoren, Navigationssystem, Beschleunigungsmesser, Lautsprecher und einiges mehr in einen Adidas-Turnschuh gepackt. Der Schuh könnte per Bluetooth über das Handy ins Internet und dort die Aktionen des Trägers posten oder auch dessen Aktivitäten beurteilen, mit anderen vergleichen und ihm seine Meinung darüber verbal mitteilen. Gemäss 'ABC News' denkt Google dabei aber weniger an ein Fitness-Gadget. Ziel sei es zu testen, was Markenhersteller mit einer solchen Technologie für ihr Branding tun könnten.
    Derweil sorgt "Google Glass", das eigentliche Prestigeprojekt des Internetriesen im Bereich der mit Informationen aus dem Internet "angereicherten Realität", für Kontroversen sogar in den datenschutzmässig oft nicht sehr sensiblen USA. Googles Brille, die in einigen Monaten auf den Markt kommen soll, filmt kontinuierlich die Umgebung des Trägers und übermittelt dies ins Internet, wobei beispielsweise auch Personen automatisch identifiziert werden könnten. Das passt nicht allen. Wie 'News.com' berichtet, hat eine Bar in Seattle bereits jetzt ihren Besuchern verboten, mit solchen Brillen aufzutauchen. Schliesslich sei eine Bar ein Ort, an dem viele Leute lieber unerkannt ihre Zeit verbringen möchten. (hjm)

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