Ein Viertel der Schweizer Heimnetzwerke löchrig

25. Februar 2019, 14:37
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Der Security-Spezialist Avast hat weltweit 16 Millionen Heimnetzwerke scannen lassen.

Der Security-Spezialist Avast hat weltweit 16 Millionen Heimnetzwerke scannen lassen. Laut dem Report (PDF) haben heutzutage im Schnitt 40,3 Prozent aller Haushalte mindestens fünf oder mehr Geräte, die mit dem Internet verbunden sind. Und in 40,8 Prozent der Haushalte fand Avast mindestens ein ungenügend geschütztes Gerät, das laut Avast ein Risiko für das ganze Netzwerk darstellt.
Im Report finden sich auch gesonderte Zahlen zu Schweiz. Die Situation ist laut den Ergebnissen hierzulande besser als global, aber auch nicht berauschend gut. Von den 62'400 gescannten Schweizer Heimnetzwerken haben 54,1 Prozent fünf oder mehr vernetzte Geräte. In 25,8 Prozent der Haushalte befindet sich mindestens ein unsicheres Gerät.
Die am häufigsten verletzbaren Geräte sind laut Avast: Netzwerkspeicher (30,0 Prozent), gefolgt von Druckern (26,0 Prozent), Netzwerkknoten (25,0 Prozent), Sicherheitskameras (10,3 Prozent) und Set-Top-Boxen (4,3 Prozent).
Die Mehrheit (50,6 Prozent) der anfälligen Geräte wurde als unsicher eingestuft, weil sie via schwache Passwörter oder nur eine Ein-Faktor-Authentifizierung zugänglich sind. Weitere 49,5 Prozent waren nicht gepatcht. (hjm)

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