Eine Faltmappe soll E-Gov voranbringen

15. Juni 2011, 14:51
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Dass die Einführung der elektronischen Verwaltung wegen Mangel an Zeit, Geld und Personal hapert, ist keineswegs eine neue Feststellung. Die beim eidgenössischen Finanzdepartements angesiedelte Geschäftsstelle E-Government Schweiz will den Kommunen in diesem Bereich nun unter die Arme zu greifen, und zwar in Form einer Faltmappe.
Diese enthält, so die Geschäftsstelle in einer Mitteilung, folgende vier Hilfsmittel. Erstens eine Informationsbroschüre, die E-Government kurz erklärt, Umsetzungsbeispiele aufzeigt und zweitens verschiedene Präsentationsvorlagen, die Gemeindevertreter bei ihrer Überzeugungsarbeit unterstützen sollen. Drittens beinhaltet die Mappe einen Leitfaden, welche die Verantwortlichen bei der Realisierung von E-Government-Projekten unterstützen soll, die auf der Projektführungsmethode HERMES basieren. Viertens liefert eine Kontaktliste die wichtigsten Ansprechpartner, welche die Gemeinden bei der Projektumsetzung unterstützen können.
Erstmals präsentiert wird die Faltmappe an der Fachmesse Suisse Public in Bern vom 21.-24. Juni. E-Government Schweiz ist dort mit einem Stand und verschiedenen E-Government-Projekten vertreten. Dies sind Geo Services des Bundesamtes für Landestopografie swisstopo, Reference eGov, eine Projekt-Plattform für elektronische Dienstleistungen des Staatssekretariates für Wirtschaft Seco und die SuisseID. (pk)

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