Eine Handvoll Dollar für Open-Source-Security

23. Juni 2015, 14:13
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Die "Core Infrastructure Initiative", eine von der Linux Foundation verwaltete Initiative, hat ihre ersten Fördergelder verliehen.

Die "Core Infrastructure Initiative", eine von der Linux Foundation verwaltete Initiative, hat ihre ersten Fördergelder verliehen. Drei Projekte, welche die Sicherheit von Open-Source-Software verbessern sollen, erhalten insgesamt einen Zustupf von 460'000 Dollar.
200'000 Dollar gehen an das von Debian-Entwicklern vorangetriebene Projekt "Reproducible Builds". Dieses soll es ermöglichen, dass der von Compilern aus dem Sourcecode erzeugte Binärcode - der oft etwas unterscheidlich ausfällt - leicht verifiziert werden kann. Damit soll leichter als bisher sicher gestellt werden, dass der an User verteilte Binärcode der ursprünglichen Quelle entspricht und nicht kompromittiert wurde.
192'000 Dollar gehen an "False Positive Free Testing". In diesem Projekt soll eine Open-Source-Version eines Softwareanalysetools (TIS Analyzer) entwickelt werden, die weniger Fehler meldet, die gar nicht existieren.
Der Security-Forscher Hanno Böck schliesslich erhält 60'000 Dollar für "The Fuzzing Project". "Fuzzing" ist laut der Linux Foundation eine wichtige Technik, um Security-Probleme in Software und Computern zu entdecken. Bereits seien mehrere Löcher in OpenSSL und GnuPG durch diese Methode aufgespürt worden. (hjm)

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