Eine Million Franken für Gossauer Primarschul-PCs

14. Juni 2016, 10:06
  • e-government
  • vendor
  • software
  • beschaffung
image

In Sachen Computer will Stadt Gossau nach der Oberstufe auch die Primarschule aufrüsten.

In Sachen Computer will Stadt Gossau nach der Oberstufe auch die Primarschule aufrüsten. Dazu hat der Stadtrat beim Parlament einen Investitionskredit von 1,03 Millionen Franken beantragt. Für die Erneuerung und Erweiterung der Informatik in der Oberstufe hatte das Stadtparlament Anfang Januar bereits einen Kredit von 528‘000 Franken gesprochen. Laut dem nun vorgelegten Bericht und Antrag des Stadtrats ist die derzeitige Hardware aus dem Jahr 2010 veraltet. Zudem halte mit dem ab dem 1. August 2017 geltenden neuen Lehrplan Volksschule auch das Fach "Medien und Informatik" Einzug in die Schule, das mit den bestehenden Geräten nicht mehr adressiert werden könne.
Konkret sollen deshalb 110 stationäre Geräte für Lehrerarbeitsplätze zum Preis von 154‘000 Franken angeschafft werden plus 352 mobile Geräte für 668‘800 Franken, beide Posten jeweils inklusive Lizenzen und Installation. Weiter beantragt man 110 Arbeitsplatzdrucker zum Preis von 33‘000 Franken inklusive Installation. Zur Anpassung des Netzwerks und der WLAN-Infrastruktur sind in dem Antrag dann 140‘000 Franken vorgesehen und für Serveranpassungen 10‘000 Franken. Schliesslich sind in den Kreditantrag noch 24‘200 Franken für Unvorhergesehenes eingerechnet. Laut aktuellem Planungsstand soll die Umrüstung sämtlicher Schulzimmer in den sechs Primarschulhäusern bis zum Sommer 2018 abgeschlossen sein.
Die neuen Rechner verteilen sich wie folgt: In den Klassen des Einschulungsjahrs sowie in den ersten und zweiten Primarschulklassen sollen drei Geräte pro Zimmer stehen, während es in den dritten und vierten Klassen vier Geräte pro Zimmer sein sollen. In den fünften und sechsten Primarschulklassen sind dann sechs Geräte pro Zimmer vorgesehen. Ausserdem soll jedes Primarschulhaus ein Medienzimmer mit 24 Geräten erhalten und für die Integrationskurse Deutsch will der Stadtrat jeweils drei Geräte pro Schulzimmer zur Verfügung stellen. (vri)

Loading

Mehr zum Thema

image

Luzern will IT-Grossprojekte nicht extern untersuchen lassen

Nach Problemen mit mehreren IT-Projekten gab es Forderungen, diese extern überprüfen zu lassen. Das Luzerner Parlament hat nun aber ein entsprechendes Postulat abgelehnt.

publiziert am 23.5.2022
image

Scharfe Kritik an geplanter Revision der Überwachungsregeln

Die Verordnung VÜPF soll auf 5G-Netze ausgeweitet werden. Firmen wie Threema und Proton befürchten einen Ausbau der Überwachung und die Aufhebung von Verschlüsselungen.

publiziert am 23.5.2022
image

Basler Grossratskommission für einheitliches Beschaffungswesen

Sie will aber zusätzlich das Kriterium "Verlässlichkeit des Preises" im Gesetz haben.

publiziert am 23.5.2022
image

SP will Huawei verbannen

"Aufgrund der Nähe von Huawei zum autokratischen chinesischen Staat" soll die 5G-Netzwerktechnik des Herstellers auch in der Schweiz verboten werden.

publiziert am 23.5.2022 1