Eingeschriebene Briefe online verschicken mit Pingen

21. Oktober 2014, 13:26
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Der Schweizer Online-Dienst Pingen lanciert den Einschreibebrief.

Der Schweizer Online-Dienst Pingen lanciert den Einschreibebrief. Für das Anbinden an Applikationen steht zudem eine kostenlose Schnittstelle für Softwarehersteller zur Verfügung, so eine Medienmitteilung. Mit dem Online-Briefversands-Service bietet das Unternehmen an, die Briefe auszudrucken, und auf dem postalischen Weg zu verschicken. Mit dem neuen Dienst soll der Weg zur Post und die Wartezeit am Schalter ganz wegfallen.
Nach dem Versand kann der Kunden mit "Track & Trace" die Auslieferung bis zum Empfänger nachverfolgen. Auch die Unterschrift kann über pingen.com eingesehen werden.
In einer einjährigen Testperiode wurde das Angebot geprüft, schreibt das Unternehmen weiter. Pingen weist darauf hin, dass bei Fristsachen besondere Vorsicht geboten sei: In der Regel sei eine Frist gewahrt, wenn der Brief am letzten Tag der Frist der Schweizerischen Post übergeben wird. Bei Pingen.com muss aber die Bearbeitungszeit zusätzlich einberechnet werden.
Zudem expandiert Pingen. Seit Sommer 2014 ist das Unternehmen auch mit dem deutschen Postnetz direkt verbunden. In den nächsten Monaten sollen weitere folgen. (lvb)

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