Einige Neuerungen des neuen Wlan-Standards WPA3

26. Juni 2018, 15:10
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Nach mehr als zehn Jahren mit WPA2 ist es nun soweit: Die selbsternannte, zuständige Wi-Fi Alliance hat --https://www.

Nach mehr als zehn Jahren mit WPA2 ist es nun soweit: Die selbsternannte, zuständige Wi-Fi Alliance hat die Standards für WPA3 publiziert.
Zu den Neuerungen gehört unter anderem eine andere Verschlüsselung, die Forward Secrecy unterstützt und auf einem so genannten Diffie-Hellman-Verfahren basiert. Dieses wird von 'Golem' ausführlich erläutert.
Mit WPA3 Enterprise soll man gerade zentrale Wlan-Netzwerke mit sensitiven Informationen mit 192-Bit-Verschlüsselung besser schützen können.
Der Vergangenheit angehören soll auch, dass Hacker bei WPA2 einen Offline-Wörterbuchangriff auf schwache Passwörter durchführen können. Zumindest werden solche Angriffe stark erschwert.
Neu ist "Wi-Fi Certified Easy Connect": Dieses soll das sichere Onboarden insbesondere von IoT-Devices verbessern. Es soll so sicher sein wie das Scannen eines QR-Codes, so die Spezifikationen. Das ist aber nicht bloss eine Metapher, das Programm soll mit gedruckten oder digitalen QR-Codes und ohne Passwörter funktionieren.
Für die IoT-Industrie interessant zu wissen: Laut der Wi-Fi Alliance wird Wi-Fi Easy Connect verfügbar sein auch für herkömmliche WPA2-Devices und nicht nur für WPA3-fähige.
Damit kann ein neuer Verschlüsselungsstandard für drahtlose Netze etabliert werden, stehen doch hinter der Wi-Fi Alliance die relevanten Namen wie Cisco, Aruba, Intel oder Qualcomm.
Wie gelungen ist der Wurf? Der Securityforscher Mathy Vanhoef, einer der Entdecker der aufsehenerregenden WPA2-Lücke KRACK.
Erste Geräte mit dem neuen Standard darf man allerdings laut diversen Medien erst 2019 erwarten. Bis WPA2 tatsächlich Geschichte ist, dürften mehrere Jahre ins Land ziehen. (mag)

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