Einigung im Lohnausweis-Streit

25. November 2004, 10:20
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Die Arbeitgeberverbände haben sich mit der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren über den neuen Lohnausweis geeinigt.

Seit Monaten laufen der Gewerbeverband, economiesuisse und der Arbeitgeberverband Sturm gegen den neuen Lohnausweis, der ab 1.1.2006 schweizweit eingeführt werden soll. Sie monieren eine heimliche Steuererhöhung, da im neuen Lohnausweis gewisse Spesenentschädigungen neu als Lohnbestandteile deklariert werden müssen.
Nun haben sich die Arbeitgeberverbände unter Vermittlung von Bundesrat Rudolf Merz mit den kantonalen Finanzchefs als Repräsentanten des "Steuervogts" geeinigt.
Neu sind die Kantone angewiesen, bereits genehmigte Spesenregelungen auch nach der Einführung des neuen Lohnausweises zu akzeptieren. Den Kantonen "wird empfohlen, namentlich in der Übergangszeit zum neuen Lohnausweis eine kulante Haltung einzunehmen", so die schweizerisch-salomonische Einigung.
Der neuen Lohnausweis kann testweise ab dem 1.1.2005 eingeführt werden. Von der Einigung nicht betroffen sind diverse Parlamentarische Initiativen, die im National- und Ständerat noch behandelt werden müssen. (Christoph Hugenschmidt)

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