ELCA weiter auf Wachstumskurs

23. Mai 2007, 13:50
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"Gute Zukunftsperspektiven" für den Westschweizer Softwarehersteller.

"Gute Zukunftsperspektiven" für den Westschweizer Softwarehersteller.
Der Lausanner Softwarehersteller ELCA konnte das vergangene Geschäftsjahr erneut mit einem guten Ergebnis abschliessen. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent von 50 auf 57 Millionen – es war somit der bisher höchste Umsatz in der bald 40-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 28 Prozent von 3,6 auf 5 Millionen Franken. Der Nettogewinn konnte um 56,4 Prozent von 2 auf 3,1 Millionen Franken erhöht werden.
Nach wie vor ist ELCA vor allem im Finanzsektor aktiv. Vergangenes Jahr kamen Partnerschaften mit RTC und Finnova hinzu. Wie schon 2005 betrug der Umsatzanteil der Finanzbranche zirka 16 Millionen Franken. Je 12 Millionen Franken gehen auf das Konto der Bereiche Insurance & Health und Industry & Other. Im Transportwesen erwirtschaftete ELCA 8 Millionen und bei der Öffentlichen Hand waren es 9 Millionen Franken.
Heute ist der Umsatz von ELCA breiter abgestützt als noch vor drei Jahren. Machten 2004 die fünf grössten Kunden 45 Prozent des Umsatzes aus, waren es 2006 nur noch 37 Prozent. Das bedeutet, dass mehr mittelgrosse Kunden hinzukamen und somit auch ein bisschen die Abhängigkeit von den grossen Kunden abnimmt. ELCA hat heute – bei einer Kundenanzahl von insgesamt 140 – zehn bis elf grosse Kunden, die 60 Prozent des Umsatzes ausmachen.
ELCA besitzt Niederlassungen in Lausanne, Zürich, Genf, Bern, London, Paris und Ho Chi Minh City (Vietnam). Obwohl ELCA 1968 in der Westschweiz gegründet wurde, versteht es sich als gesamtschweizerisches Unternehmen. Die Niederlassungen in der Deutschschweiz gibt es mittlerweile auch schon seit über zehn Jahren und in Vietnam ist ELCA seit 1998 aktiv. Dort wuchs die Belegschaft im vergangenen Jahr erneut auf aktuell über 80 Angestellte. Insgesamt arbeiten 420 Leute bei ELCA.
Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatz-Wachstum von 10 Prozent prognostiziert. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2007 seien schon sehr positiv, was Anlass zu guten Zukunftsperspektiven gebe, so das Unternehmen. (Maurizio Minetti)

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