Elektronikgeräte mit zu hohem Stand-by-Verbrauch werden zu Elektroschrott

2. September 2009, 09:10
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Ab 1. Januar 2010 dürfen elektronische Geräte, die mehr als 1 Watt im ausgeschalteten Zustand und mehr als 2 Watt im Standby-Modus verbrauchen, nicht mehr verkauft werden.

Ab 1. Januar 2010 dürfen elektronische Geräte, die mehr als 1 Watt im ausgeschalteten Zustand und mehr als 2 Watt im Standby-Modus verbrauchen, nicht mehr verkauft werden.
Distributoren, Hersteller und Händler aufgepasst: Ab dem 1. Januar 2010 gilt in der Schweiz die revidierte Fassung der Energieverordnung (EnV). Elektronische Geräte, die im ausgeschalteten Zustand mehr als 1 Watt und im Standby-Modus mehr als 2 Watt verbrauchen, dürfen ab dann nicht mehr verkauft werden - sie werden schlicht zu Elektroschrott. Die Verordnung ist ernst zu nehmen: Wer gegen sie verstösst macht sich strafbar.
Ab Januar 2013 werden die Vorschriften für die Leistungsaufnahme der Geräte im ausgeschalteten Zustand oder im Standby-Modus noch einmal verschärft. Ab dann dürfen elektronische Geräte (PCs, TV-Geräte, ...) nur noch 0,5 Watt im ausgeschalteten Zustand und 1 Watt im Standby-Betrieb verbrauchen. Eine Ausnahme gibt es für komplexe Set-Top-Boxen: Sie dürfen im Standby-Modus 6 bis 8 Watt verbrauchen, eine genaue Vorschrift ist in Vorbereitung.
Die Schweiz hat mit der revidierten Energievordnung ihre Vorschriften ziemlich exakt an diejenigen der EU angepasst. Im Unterschied zur EU dürfen in der Schweiz aber Geräte, die den Vorschriften nicht entsprechen aber noch an Lager liegen, nicht mehr verkauft werden. Das Bundesamt für Energie (BFE) ist bereit, in Härtefällen Lösungen zu diskutieren. In solchen Fällen wendet man sich am besten frühzeitig an die SWICO.
Detaillierte Informationen findet man hier auf der Webseite des Energielabels "Energy Star". (Christoph Hugenschmidt)

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