Elohna: Cloud-Lohnsoftware geht an den Start

21. Juni 2016, 14:36
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Der Preis tönt verlockend: Nur sieben Franken pro Mitarbeiter und Monat kostet der Gebrauch der Online-Lohnbuchhaltungssoftware Elohna.

Der Preis tönt verlockend: Nur sieben Franken pro Mitarbeiter und Monat kostet der Gebrauch der Online-Lohnbuchhaltungssoftware Elohna. Die Software wurde von den drei Firmengründern Thomas Brunner, Marius Kreis und Philipp Millar entwickelt. Die gleichnamige Firma hat den Sitz in Berlin, die Cloud-Lösung wird sowohl in ihren Schweiz mit einer .ch- wie auch in Deutschland mit einer .de-Domain angeboten.
Die Investoren in der Elohna GmbH kennt man in der Schweiz bestens: Es sind die beiden Doodle-Gründer Myke Näf und Paul Sevinç.
Die Lohnbuchhaltung von Elohna ist aktuell noch rudimentär. So gibt es noch keine Schnittstellen zu E-Banking und auch automatische Lohnmeldungen gemäss Swissdec gibt es noch nicht. Beide Funktionen sind geplant, so Mitgründer Marius Kreis. Ebenso kann man noch keine Lohnausweise erstellen. Diese Funktion wird es aber spätestens wenn Sie gebraucht werde, das heisst Ende Jahr, geben, sagt Kreis.
Man merkt Elohna die deutsche Herkunft an. So heisst die Lohnabrechnung noch wie in Deutschland und Österreich "Lohnzettel". Sie besteht übrigens noch aus einer Exportfunktion in Excel, was ja nicht zwingend ein Problem sein muss.
Die Daten von Elohna werden bei Clever Cloud in Frankreich gehostet. Kreis zufolge befindet sich Elohna bereits in der Evaluation eines geeigneten Anbieters in der Schweiz, zu dem Elohna in Kürze wechseln will.
Sind sieben Franken pro Mitarbeiter und Monat "billig"?
Kreis betont im Gespräch mit inside-channels.ch den tiefen Preis der Lösung für kleine Firmen. Mit einer Preisstaffelung soll Elohna auch für grössere Betriebe attraktiv gemacht werden. Zur Zeit kostet Elohna sieben Franken pro Monat und Mitarbeitenden. Damit ist die Cloud-Lösung für Firmen mit mehr als nur ein paar wenigen Mitarbeitenden, zum Beispiel Restaurants, preislich gegenüber klassichen Lohnlösungen nicht konkurrenzfähig. Das hat man, so Kreis, erkannt. (hc)

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