Empa zeichnet SaaS-Plattform für Energieplanung aus

3. Dezember 2020, 16:38
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Einer von 3 Innovation Awards geht an die Schweizer Cloud-Plattform Urban Sympheny.

Neben einem Nanopartikel-Kleber für Wunden und einer transparenten Corona-Maske zeichnete die eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) diesmal eine SaaS-Plattform aus. Die Cloud-basierte Software namens Urban Sympheny stammt vom gleichnamigen, 2020 gegründete Spin-off der Empa.
Damit adressiert die Empa diesmal mit einem hauseigenen "Innovation Award" eine Software-basierte Unterstützungslösung für die Planung nachhaltiger Energiesysteme für Stadtteile, Bezirke und Gemeinden, wie es in einer Mitteilung heisst. Das SaaS-Tool verspricht Planern von Energiesystemen Hilfe, um "schnell, umfassend und effektiv durch das Spektrum der verfügbaren technologischen Optionen" zu navigieren. Darüber hinaus lasse sich damit eine Reihe optimaler Designlösungen identifizieren, die auf die spezifischen Randbedingungen und Ziele eines bestimmten Standorts und Kunden zugeschnitten seien, wie es weiter heisst.
Sympheny-CEO Andrew Bollinger spricht von einer SaaS-Plattform, die zum einen bereits existierende Workflows verbessern könne und somit Projektkosten senke. Zum anderen ermögliche sie Planern, "ehrgeizige Ziele bei Energieeffizienz-Strategien zu erreichen".
Die Software wurde in der Empa-Abteilung "Urban Energy Systems" entwickelt und ist im vergangenen Jahr bereits von Venture Kick ausgezeichnet worden.
Ihre Innovation Awards vergibt die Empa seit 2006 alle 2 Jahre für "herausragende Innovations- und Technologietransferprojekte". Man honoriere damit die Anstrengungen der eigenen Forschenden, "mit angewandter, marktorientierter Forschung die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter auszubauen", so die Empa weiter.

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