Engineering-Bereich von Siemens Schweiz wird ausgegliedert

7. Oktober 2008, 09:41
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Die Sparte "Engineering and Innovative Products" von Siemens Schweiz ist durch ein Management-Buyout ausgegliedert worden.

Die Sparte "Engineering and Innovative Products" von Siemens Schweiz ist durch ein Management-Buyout ausgegliedert worden. Wie der 'Tages-Anzeiger' heute berichtet, machen sich die Manager dieses Zürcher Bereichs selbständig, nachdem Siemens angekündigt hat, sich auf die Kerngeschäfte Industrie, Energie und Medizin konzentrieren zu wollen.
Der Bereich, der zuletzt 120 Millionen Franken umsetzte, entwickelt und vertreibt national und international auf spezifische Kundenbedürfnisse abgestimmte Hardwareprodukte und Lösungen. Unter anderem werden Modems und Set-Top-Boxen für grosse Telekom-Unternehmen wie Swisscom und Deutsche Telekom hergestellt - allerdings vor allem in Asien. In Zürich selbst wird kaum noch produziert. Grösster Kunde ist und bleibt Siemens.
Alle 180 Angestellten sollen übernommen werden, das neue Unternehmen wird sich ab November Albis Technologies nennen. Geschäftsführer wird der bisherige Bereichsleiter Salvatore Di Pietro. "20 Prozent des Kaufpreises mussten wir selbst aufbringen, der Rest wird über Bankkredite finanziert", sagte er dem 'Tagi'. Der frühere Chef von Siemens Schweiz, Peter Grüschow, wird Verwaltungsratspräsident. (mim)

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