England versteigert 5G-Frequenzen für mehr als eine Milliarde Euro

5. April 2018, 15:34
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Der britische Staat hat mit der Versteigerung der neuen Mobilfunkfrequenzen umgerechnet fast 1,6 Milliarden Euro eingesammelt.

Der britische Staat hat mit der Versteigerung der neuen Mobilfunkfrequenzen umgerechnet fast 1,6 Milliarden Euro eingesammelt. Telefonicas O2 habe das grösste Frequenzspektrum erworben, teilte die zuständige Behörde Ofcom mit.
Die Firma sicherte sich alle Blöcke im 2,3-Gigahertz-Bereich, die geeignet sind, um das aktuelle 4G-Netz zu verbessern. Bei den für den nächsten Mobilfunkstandard 5G nötigen Frequenzen schlugen neben O2 auch die anderen drei Telekomfirmen – der Marktführer BT, Vodafone und Three von Hutchison – zu.
Es kamen die Blöcke im 3,4-Gigahertz-Bereich unter den Hammer, die für den Aufbau eines 5G-Netzes benötigt werden. Der neue Standard, der dafür sorgen soll, dass zig Millionen Geräte von Autos bis zu Haushaltsgeräten miteinander vernetzt werden, wird wohl erst ab 2022 kommerziell genutzt werden. Tests laufen jedoch langsam an.
In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird der Bund in der Schweiz zusätzliche Mobilfunkfrequenzen vergeben. Die Vergabe als Auktion ist umstritten. (mag / sda)

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