EPFL eröffnet Experimentierküche für Studis und Drohnen

10. Mai 2016, 15:27
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Auf dem Campus der ETH Lausanne (EPFL) ist heute ein neues Gebäude eingeweiht worden, in dem Studierende früh einen Einstieg in praktische Experimente finden sollen.

Auf dem Campus der ETH Lausanne (EPFL) ist heute ein neues Gebäude eingeweiht worden, in dem Studierende früh einen Einstieg in praktische Experimente finden sollen. Wegen Kostenüberschreitungen hatte das Gebäude bereits vor der Einweihung für Schlagzeilen gesorgt.
Für den Bau waren 23,76 Millionen Franken mehr ausgegeben worden als das Gesamtbudget von 66,75 Millionen Franken vorsah. Der ETH-Rat kritisierte in einem Ende April veröffentlichten Bericht die zu späte Meldung der Kostenüberschreitung. Dennoch blieben die Mehrkosten ohne strafrechtliche Konsequenzen.
Die EPFL konnte die Budgetüberschreitung begründen, da die Nutzung des Gebäudes geändert wurde. Es hätte ursprünglich die Neuroprothetik beherbergen sollen, die mit der Eröffnung des Campus Biotech jedoch nach Genf verlagert wurde.
"Die Mehrkosten sind eigentlich keine Überschreitungen, man konnte 50 Millionen Franken sparen, weil kein zusätzliches Gebäude mehr gebaut werden musste", sagte EPFL-Präsident Patrick Aebischer am Dienstag vor den Medien in Lausanne.
Praxiserfahrung und Drohnentests
Über das Gebäude sei schon viel Tinte vergossen worden, bevor es überhaupt zur Einweihung kam, hielt Aebischer in Anspielung auf die Berichte fest. Im Gebäude soll ein innovatives Ausbildungskonzept den Studierenden die praktische Forschung näherbringen.
Schon früh im Studium sollen sie bei interdisziplinären Praxisarbeiten erste Erfahrungen sammeln. Das vier Stockwerke umfassende Gebäude bietet neben den Laboren ein Auditorium mit siebzig Plätzen sowie einen Saal zum testen von Drohnen. (sda/mik)

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