Ericsson erholt sich nicht

23. April 2010, 10:17
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Der weltweit grösste Telekom-Ausrüster Ericsson hat heute erneut schlechte Zahlen vorgelegt.

Der weltweit grösste Telekom-Ausrüster Ericsson hat heute erneut schlechte Zahlen vorgelegt. Im ersten Quartal sank der Nettogewinn um 26 Prozent auf 1,26 Milliarden schwedische Kronen (zirka 188 Millionen Franken). Der Umsatz sank um 9 Prozent auf 45,11 Milliarden Kronen. Grund für die schlechten Zahlen sind schleppende Verkäufe und Restrukturierungskosten.
Ericsson leidet wie seine Mitbewerber darunter, dass Telekom-Unternehmen in der Krise die Investitionen stark zurückgefahren haben. Obwohl die Rezession überwunden scheint, haben sich die westlichen Netzwerk-Ausrüster noch nicht erholt. Auch Nokia Siemens hatte gestern einen Umsatzrückgang um 9 Prozent präsentiert, während der operative Verlust verringert werden konnte. (mim)

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