Ericsson kauft sich Router-Kompetenz

20. Dezember 2006, 11:17
  • telco
image

Mit der Übernahme von Redback Networks, einem kalifornischen Spezialisten für Hochleistungs-Router, stärkt Ericsson seine Position als Telekommunikationsausrüster weiter.

Mit der Übernahme von Redback Networks, einem kalifornischen Spezialisten für Hochleistungs-Router, stärkt Ericsson seine Position als Telekommunikationsausrüster weiter.
Redback Networks, für das Ericsson 2,1 Milliarden US-Dollar zahlt, ist dabei eine interessante Wahl. Technologisch der Meinung von Experten nach durchaus Konkurrenzfähig zu Mitbewerbern wie Cisco oder Juniper, mangelte es dem Unternehmen schlicht an Grösse, um das nötige Kundenvertrauen zu gewinnen. Dies dürfte sich als 100-prozentige Ericsson-Tochter ab 2007 erledigt haben. Seit der Übernahme von Marconi von Siemens und Nokia.
Rechtzeitig vor Weihnachten bringt Ericsson treuen Redback-Aktionären so eine frohe Botschaft. Das Unternehmen musste 2003 in folge des Dot.com-Crashes vorübergehend Gläubigerschutz nach Kapitel 11 in Anspruch nehmen. Die Aktie wurde auf ihrem Tiefstand mit unter einem US-Dollar gehandelt. Die 25 US-Dollar die Ericsson nun angeboten hat, sind da ein nettes Weihnachtsgeld. (tm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom verdient 2022 weniger

Aber das dürften wir eigentlich noch gar nicht wissen. Die Publikation der Geschäftszahlen war ein Versehen.

publiziert am 3.2.2023
image

Talkeasy Schweiz wird liquidiert

Am 14. Dezember 2022 wurde Talkeasy aufgelöst. Der Schweizer Telco war für seine aggressive Kundenbindung bekannt.

publiziert am 27.1.2023
image

WWZ übernimmt Databaar

Dabei gehe es um eine geordnete Nachfolgeregelung, sagt der Chef des bisherigen Databaar-Betreibers Stadtantennen AG.

publiziert am 10.1.2023 1
image

Auch Salt stellt MMS-Dienst ein

Nach Swisscom stellt auch das Telekomunternehmen Salt seinen MMS-Dienst ein. Für das Versenden von Fotos und Videos über das Mobilfunknetz gibt es mittlerweile viel beliebtere Alternativen.

publiziert am 9.1.2023