Ericsson verkauft PBX-Geschäft an Aastra

18. Februar 2008, 17:05
  • telco
  • ericsson
image

Ericsson verkauft seinen Unternehmensbereich "enterprise PBX solutions" für 650 Millionen Schwedische Kronen (etwa 134 Millionen Franken) an das kanadische Unternehmen Aastra Technologies.

Ericsson verkauft seinen Unternehmensbereich "enterprise PBX solutions" für 650 Millionen Schwedische Kronen (etwa 134 Millionen Franken) an das kanadische Unternehmen Aastra Technologies. In diesem Unternehmensbereich stellt Ericsson neben Teilnehmervermittlungsanlagen IP-Telefone und Kommunikationssoftware für Unternehmenskunden her. Die Abteilung machte gemäss Ericsson zuletzt rund 3 Millioarden Kronen Jahresumsatz. Rund 630 Angestellte werden im Rahmen des Handels, der bis im April abgeschlossen werden soll, zu Aastra wechseln.
Wie der hauptsächlich auf Infrastruktur für Telekommunikationsunternehmen spezialisierte schwedische Konzern erklärte, betrachtet man bei Ericsson das Geschäft mit Unternehmenskunden nicht mehr als Kerngeschäft. Ausserdem sei in diesem Bereich eine globale Konsolidierung im Gange.
Aastra gehört in den letzten Jahren zu den Konsolidierern. Die Kanadier haben zwischen 2000 und 2002 jährlich Teile von Nortels Telefoniegeschäft aufgekauft. 2003 folgte die Übernahme des PBX-Geschäfts von Ascom und 2005 schluckte Aastra die DeTeWe Deutsche Telephonwerke AG & Co KG. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom bricht Verhandlungen ab: Müssen 160 Spitäler bald wieder per Papier abrechnen?

Heute können Spitäler elektronisch mit Versicherern und Kantonen abrechnen. Aber wie lange noch? Swisscom Health hat die Verhandlungen mit dem Dienstleister Medidata einseitig abgebrochen.

publiziert am 17.11.2022 1
image

Linux-Foundation Europe lanciert ambitiöses Telco-Software-Projekt

Im Projekt Sylva soll ein kompletter Open-Source-Stack für europäische Telcos entstehen. Dahinter stehen gewichtige Branchenplayer.

publiziert am 16.11.2022
image

Telekom-Störungen sollen schneller erfasst werden

Der Bundesrat will die Sicherheit von Fernmeldenetzen verbessern. Telcos müssen bei Störungen die Nationale Alarmzentrale informieren, Internet-Anbieter besser vor Manipulationen schützen.

publiziert am 16.11.2022 1
image

Orange verstärkt sich im Bereich Cybersecurity

Orange Cyberdefense, ein Tochterunternehmen des französischen Telcos, hat die Cybersecurityspezialisten SCRT und Telsys aus der Westschweiz akquiriert.

publiziert am 14.11.2022