Ernst & Young verliert Notebook mit IBM-Daten

16. März 2006, 15:40
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Das Consulting-Unternehmen Ernst & Young hat erneut sensible Unternehmensdaten von Kunden verloren. Dies berichtete gestern 'The Register' exklusiv. Das verloren gegangene Notebook enthielt die Sozialversicherungsnummern und weitere Daten von mehreren IBM-Angestellten. Bei Ernst & Young wurden in Vergangenheit schon zwei Mal Notebooks mit persönlichen Kundendaten gestohlen.
Dieser "neue" Lapsus ist allerdings schon vor einer ganzen Weile passiert. 'The Register' schreibt, dass das Notebook im Januar aus dem Auto eines Angestellten von Ernst & Young gestohlen worden sei. Ernst & Young hat die betroffenen Personen erst per 8. März über den Verlust des Notebooks informiert, also erst zwei Monate nach dem Diebstahl. Auch ehemalige IBM-Angestellte sollen betroffen sein.
In einem der beiden vorherigen Fälle hatte Ernst & Young sensible, aber glücklicherweise verschlüsselte, Daten von Sun-Chef Scott McNealy verloren. Nun hat sich also herausgestellt, dass das "McNealy-Notebook" erst nach dem jetzt bekannt gewordenen IBM-Fall gestohlen wurde. Ob Ernst & Young mittlerweile zumindest versucht, solche Vorfälle zu vermeiden, ist nicht bekannt. Das Unternehmen hüllt sich in Schweigen und möchte das Thema offensichtlich vom Tisch haben. (mim)

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