Erste Verfahren gegen Schweizer Filesharer

14. Dezember 2005, 12:58
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    IPFI Schweiz, der Dachverband der Schweizer Musikindustrie, meldet erste Erfolge bei der Aktion "Game Over", die Mitte November gestartet wurde. Dabei will der Verband Filesharer in der Schweiz aufspüren, die nach Meinung von IFPI illegal Musik up- und downloaden. Gemäss einer Mitteilung wurden bis anhin fünfzig Verfahren wegen illegaler Verbreitung von Musikdateien eröffnet. Weitere Verfahren sollen folgen.
    In diesen Fällen sollen "gravierende Urheberrechtsverletzungen durch Private" begangen worden sein. Allerdings kann IPFI auch anders. Der Verband bietet den Filesharern eine aussergerichtliche Lösung an. Dabei müssen die Betroffenen mit Kosten- und Schadenersatzzahlungen von 1000 bis 9000 Franken rechnen. Dazu müssen sie sich verpflichten, weitere Verbreitung von Musik im Internet zu unterlassen.
    Betroffene Filesharer sagen laut IFPI in der Regel, sie hätten von der Illegalität ihres Tuns zwar gewusst, aber nicht damit gerechnet, erwischt zu werden. (mim)

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