Erstes Handy mit gewölbtem Display

9. Oktober 2013 um 08:43
  • technologien
  • samsung
image

Ein neues Gerät von Samsung kommt vorerst nur in Südkorea auf den Markt, und soll umgerechnet 1000 Franken kosten.

Ein neues Gerät von Samsung kommt vorerst nur in Südkorea auf den Markt, und soll umgerechnet 1000 Franken kosten.
Apple-Rivale Samsung hat am Mittwoch das weltweit erste Smartphone mit gewölbtem Display auf den Markt gebracht (Foto). Das "Galaxy Round" sei zunächst nur in Südkorea erhältlich, teilte Samsung Electronics mit, und soll für die stolze Summe von umgerechnet 1000 Franken erhältlich sein.
Die Wölbung erweckt beim Betrachter einen leicht dreidimensionalen Eindruck und gilt als Grundstein für völlig neue Formen von Telefonmodellen, die der Branche einen kräftigen Schub verleihen könnten. Trotz ähnlicher Hardware wie beim Galaxy Note 3 (Full-HD-Display, 3 GB Ram, 2,3 GHz Vierkern-Prozessor und 13-Megapixel-Kamera) wurde beim Akku gespart. Statt 3200 mAh besitzt das Galaxy Round nur 2800 mAh. Dafür kommt es ebenfalls mit Android 4.3 und sollte sich daher mit der Smartwatch Galaxy Gear paaren lassen. Eine nette Funktion ist das schnelle Ablesen des Akkustands oder verpasster Anrufe durch kurzes Schaukeln. Alternativ kann man auch wie gehabt kurz die Home-Taste drücken.
"Das ist ein Schritt in die Richtung von letztendlich unzerbrechlichen Apparaten und biegsamen Geräten. Aber bislang ist das neue Telefon eher ein symbolisches Produkt", sagte Analyst Nam Dae Jong von Hana Daetoo Securities. Die Wölbung wird erst durch den Einsatz organischer Leuchtdioden (OLED) möglich, die gerade ihren Siegeszug in der Displaytechnik antreten. Samsung und LG bieten bereits Fernseher mit gekrümmter Oberfläche an. (sda/ lvb)

Loading

Mehr zum Thema

image

VX IT Das schnellste IT-Rack der Welt

IT-Schranksystem. Willkommen in der Zukunft: Rittal präsentiert mit seinem IT-Racksystem VX IT einen maximal durchdachten Variantenbaukasten. Damit lassen sich in bisher unerreichter Schnelligkeit neue IT- Infrastrukturen aufbauen – vom einzelnen Server-Rack bis zum kompletten Rechenzentrum.

image

Google veröffentlicht kostenlos verwendbare KI-Modelle

Sowohl Unternehmen als auch Individuen sollen die "Gemma"-Modelle für eigene KI-Applikationen verwenden können.

publiziert am 21.2.2024
image

KI-Chatbots luchsen Such­maschinen ordentlich Traffic ab

Der Marktforscher Gartner geht davon aus, dass mit der Verbreitung von ChatGPT und Co. klassische Such­maschinen rund ein Viertel an Traffic verlieren werden. Dies hat Konsequenzen für das Marketing.

publiziert am 21.2.2024
image

BLS sucht Cloud-Lösung für die Planung des Bahnbetriebs

Seit 2003 plant die Berner Regionalbahn ihren Betrieb mit einer Software, teilweise sogar in "Handarbeit". Nun soll bis 2027 ein Ersatz mit Cloud-Anbindung her.

publiziert am 21.2.2024