Esmertec geht's - trotz tiefroten Zahlen - viel besser

10. April 2008, 13:48
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Unter dem Strich auch letztes Jahr 24 Millionen Dollar Verlust, aber Liquiditätskrise abgewendet.

Unter dem Strich auch letztes Jahr 24 Millionen Dollar Verlust, aber Liquiditätskrise abgewendet.
Der auf Software für mobile Geräte spezialisierte, börsenkotierte Zürcher Softwarehersteller Esmertec kann in seiner Bilanz des Jahres 2007 auf einige positive Punkte hinweisen: Der Umsatz ist verglichen mit dem Vorjahr um rund die Hälfte auf 37,2 Millionen Dollar gestiegen, im zweiten Halbjahr arbeitete man, zumindest vor Zinsen, Abschreibern und Steuern, in den schwarzen Zahlen und insgesamt war der Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit mit 1,1 Millionen Dollar positiv. Im Vorjahr war der Cash flow noch stark negativ (-20,2 Millionen Dollar).
Dass die Erreichung eines positiven Cash Flows für Esmertec nicht ganz unerheblich war, zeigt ein Kommentar von Esmertec-Finanzchef Konrad Hurni: "2007 haben wir unsere Bilanz erheblich verbessert. Da wir erwarteten, dass unsere Bargeldreserven gegen Ende des Jahres knapp werden könnten, haben wir unsere Liquidität sorgfältig verwaltet und angemessene Schritte unternommen, um die flüssigen Mittel für die laufenden Geschäfte sicher zu stellen."
Unter dem Strich bewirkten allerdings weitere Effekte, vor allem Kreditorenverluste und die vorzeitige Umwandlung von Wandelanleihen in Aktien, dass Esmertec wiederum Verluste in Millionenhöhe in der Bilanz verzeichnet. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibern (EBITA) beträgt 5 Millionen Dollar, der Reinverlust 24,2 Millionen Dollar. Immerhin sieht das verglichen mit dem Vorjahr (EBITA -21,6 Millionen Dollar, Reinverlust 49,4 Millionen Dollar) schon deutlich besser aus. (hjm)

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