ETH-Hacker entlarvt

23. Januar 2007, 10:32
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Der Hacker, der im Oktober in das Hochleistungsrechenzentrum der ETH Zürich in Manno (CSCS) eingedrungen war, ist gemäss einer Mitteilung der ETH entlarvt worden und hat bereits ein Teilgeständnis abgelegt.

Der Hacker, der im Oktober in das Hochleistungsrechenzentrum der ETH Zürich in Manno (CSCS) eingedrungen war, ist gemäss einer Mitteilung der ETH entlarvt worden und hat bereits ein Teilgeständnis abgelegt. Er wurde schon am Freitag freigestellt und muss mit fristloser Entlassung und einer Strafanzeige rechnen.
Besonders stossend an der Sache ist, dass die 'SonntagsZeitung' Ende Oktober kolportierte, man vermute CSCS-intern, die Direktorin des CSCS habe den Hackerangriff selbst inszeniert. Ein Vorwurf, der offenbar völlig aus der Luft gegriffen war.
Das CSCS ist seit geraumer Zeit immer wieder Gegenstand kritischer Berichterstattung. So reichte ein unterlegener Lieferant im Januar 2005 Beschwerde gegen einen Beschaffungsentscheid bei der eidgenössischen Rekurskommission ein. Und im März 2006 forderten Kaderleute den Rücktritt der Direktorin - und schlugen ihr Anliegen auch in der (Sonntags-)Presse breit. (hc)

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