ETH-Rat fokussiert auf Digitalisierung

24. Mai 2019, 09:56
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Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung die Finanz- und Investitionsplanung für das Jahr 2020 entschieden und die Jahresberichte zu den strategischen Fokusbereichen diskutiert.

Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung die Finanz- und Investitionsplanung für das Jahr 2020 entschieden und die Jahresberichte zu den strategischen Fokusbereichen diskutiert.
Die Trägerfinanzierung des Bundes beläuft sich voraussichtlich auf 2,566 Milliarden Franken. Im verabschiedeten Budget enthalten sind auch Mittel für den Aktionsplan Digitalisierung des Bundes sowie für die strategischen Fokusbereiche Datenwissenschaften, Personalisierte Gesundheit und zugehörige Technologien sowie Advanced Manufacturing und Energie.
Der ETH-Rat nahm Kenntnis von der Jahresberichterstattung zu diesen strategischen Fokusbereichen. Die Institutionen des ETH-Bereichs, zu denen die ETH Zürich, die EPFL in Lausanne, das PSI, die WSL, die Empa und die Eawag gehören, sollen als wichtige Akteure die Schweiz erfolgreich ins Zeitalter der Digitalisierung führen.
Ein Beispiel aus dem Bereich Lehre ist der neue Master in Cyber Security, der gemeinsam von der ETH Zürich und der EPFL angeboten wird. Viele Lehrstühle werden ausserdem im Zuge der Digitalisierung angepasst und Professorinnen und Professoren mit entsprechendem Profil gesucht.
Ein wichtiges Beispiel für ein erfolgreiches Projekt ist für den ETH-Rat die Plattform "Renku" des Swiss Data Science Centers (SDSC), welches Träger des strategischen Fokusbereichs Datenwissenschaften ist. Diese Open-Source-Software ermöglicht den Wissens- und Datenaustausch zwischen Spitzenforschung und Wirtschaft. Damit unterstützt das SDSC die digitale Entwicklung der Schweizer Industrie und seiner zahlreichen KMU.
Der ETH-Rat hat auf Antrag des Präsidenten der ETH Zürich und des Präsidenten der EPFL auch neue Professorinnen und -Professoren ernannt sowie zwei Professorentitel verliehen. Unter den neun neuen Professuren an der ETH Zürich befindet sich Afonso Bandeira, der zum ordentlichen Professor im Bereich Mathematik ernannt wurde. Seine Forschung konzentriert sich auf Schnittstellen von Optimierung, Informationstheorie und Data Science. Benjamin David Stocker wird Assistenzprofessor für computergestützte Ökosystemwissenschaft im Departement Umweltsystemwissenschaften. (paz)

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