ETH will Big-Data-Spezialisten ausbilden

26. Mai 2015, 09:42
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Der ETH-Rat hat die strategischen Fokusbereiche in der Forschung für die Jahre 2017 bis 2020 festgelegt.

Der ETH-Rat hat die strategischen Fokusbereiche in der Forschung für die Jahre 2017 bis 2020 festgelegt. Dazu gehören auch der sichere und energieeffiziente Umgang sowie die Analyse von grossen Datenmengen. In der Schweiz würden zunehmend die Kapazitäten, die Expertise und das geschulte Personal fehlen, um in der Forschung die rasant wachsenden Datenmengen auswerten und nutzen zu können, so eine Medienmitteilung.
Der ETH-Rat hat deshalb den Grundsatzentscheid zum Aufbau eines nationalen "Data Science Centers" gefällt. Dieses soll innerhalb der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) und der ETH Zürich aufgebaut werden und aus einem interdisziplinärem Team von Daten- und Computerwissenschaftlern bestehen.
Ausserdem ist auch der Aufbau entsprechender Studiengänge in Datenwissenschaften an der EPFL und der ETH Zürich Teil der vom ETH-Rat beschlossenen Initiative. Diese Masterstudiengänge sollen sowohl für Studierende mit Bachelor in Informatik als auch anderer Studienrichtungen zugänglich sein, wie der ETH-Rat auf Anfrage von inside-it.ch mitteilt. Die Zulassungsbedingungen seien in der Ausarbeitung der Studiengänge noch zu definieren.
Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung werden jedoch durch das Budget des ETH-Bereichs bestimmt, das der Bundesrat und das Parlament im kommenden Jahr für die Periode 2017 bis 2020 festlegen werden. Somit ist derzeit auch noch nicht klar, wie viele zusätzlichen Professuren geschaffen werden. Es werde jedoch ein grosses Interesse an den Studiengängen erwartet, teilt der ETH-Rat ausserdem mit. (kjo)

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