ETHs hoffen auf EU-Grossprojekte

4. März 2011, 16:49
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Die EU will ab 2013 ein oder zwei sehr grosse Forschungsprojekte, so genannte 'FET Flagships' mit richtig viel Geld, man spricht von bis zu einer Milliarde Euro, unterstützen.

Die EU will ab 2013 ein oder zwei sehr grosse Forschungsprojekte, so genannte 'FET Flagships' mit richtig viel Geld, man spricht von bis zu einer Milliarde Euro, unterstützen.
Bei drei von sechs Projekten, die ab Mai 2011 den Status einer 'Pilot Action' bekommen haben, sind Schweizer ForscherInnen aus ETHs und Unis beteiligt, wie der 'Tages-Anzeiger' heute berichtet. In den ersten 12 Monaten ab Mai 2011 wird es nun darum gehen, die potentielle 'Flagship Initiative' zu beschreiben, die Machbarkeit abzuklären und eine Forschungscommunity für das Projekt zu entwickeln. In der zweiten Hälfte 2012 sollen dann mindestens zwei der sechs Pilotprojekte (Link öffnet PDF mit Kurzbeschreibungen) ausgewählt werden, die dann 2013 als 'FET Flagship Initiative' lanciert werden.
Wolfgang Boch, Leiter der zuständigen Einheit "Zukunftstechnologien" bei der EU-Kommission in Brüssel sieht an der starken Beteiligung aus der Schweiz an den sechs Pilotprojekten, "eine Auszeichnung für den Forschungsplatz Schweiz", so der 'Tages-Anzeiger' von heute.
Nur zwei der sechs Kandidaten ein "Flagschiff" der europäischen ICT-Forschung zu werden, haben eine Webseite, wo man sie anschauen könnte. Faszinierend (aber auch erschreckend) ist das Projekt FuturICT, an dem ETH-Forscher beteiligt sind. Die Idee ist, ein planetenweites System zu bauen, mit dem man globale, komplexe soziale Systeme verstehen und managen kann und die versteckten Gesetze und Prozesse, die Gesellschaften steuern, aufdecken kann. (hc)

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