EU baut Open-Source-Verzeichnis für Behörden

12. Oktober 2006, 15:57
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Genau das sollten die Schweizer Behörden auch haben, wenn sie sich je aus der --http://www.

Genau das sollten die Schweizer Behörden auch haben, wenn sie sich je aus der Abhängigkeit von Microsoft befreien wollen: Ein Portal, in dem alle Open-Source-Lösungen aller Behörden gesammelt, klassifiziert, beschrieben, versioniert und zum Download zur Verfügung gestellt werden.
Ein solches Portal baut die EU auf. Das "Open Source Observatory and Repository" (OSOR) wird den Code von Open-Source-Applikationen von Behörden aller Art in der EU sammeln und soll mithelfen, das Know-how innerhalb der EU zu verbreiten. Es gehe nicht unbedingt darum, proprietäre Software zu ersetzen, wird Karel de Vriendt, der EU E-Government-Chef, zitiert. Vielmehr wolle man die Zusammenarbeit innerhalb der EU beim Bau von kundenspezifischen Applikationen fördern.
OSOR soll gegen Ende 2007 verfügbar werden. Die Plattform wird von Unisys Belgien zusammen mit dem Maastrichter 'Economic Resarch Institute on Innovation and Technology', der Universidat Rey Juan Carlos und der belgischen Beratungsfirma Gopa Cartermill gebaut. (hc)

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