EU-Börsenaufsicht warnt vor riskanten ICO-Investments

13. November 2017, 12:38
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Die europäischen Börsenaufsicht ESMA hat ausdrücklich davor gewarnt, dass der Kauf von virtuellen "Tokens", wie sie bei Initial Coin Offerings ausgegeben werden, hochriskant sei.

Die europäischen Börsenaufsicht ESMA hat ausdrücklich davor gewarnt, dass der Kauf von virtuellen "Tokens", wie sie bei Initial Coin Offerings ausgegeben werden, hochriskant sei. Anlegern drohe ein Totalverlust, warnte die Behörde heute Montag. Initial Coin Offerings (ICOs) seien unreguliert, intransparent und technologisch ungetestet.
Ähnlich hatte sich vergangene Woche schon die deutsche Finanzaufsicht BaFin geäussert. China hat ICOs sogar verboten.
Mit Hilfe des Verkaufs sogenannter digitaler Token, als Alternative zu klassischen Investmentrunden oder Börsengängen, können Firmengründer Gelder einsammeln. Allerdings erhalten Investoren anders als bei einer klassischen Unternehmensfinanzierung häufig weder Anteile an dem Unternehmen noch andere Sicherheiten. Sie wetten allein daruf, dass der Kurs der virtuellen Währung steigt, falls das Unternehmen Erfolg hat. (hjm/sda)

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