EU-Fördergelder für das "Human Brain Project"

25. Januar 2013, 14:03
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Das "Human Brain Project" unter der Leitung der ETH Lausanne erhält in den nächsten Jahren bis zu einer Milliarde Euro.

Das "Human Brain Project" unter der Leitung der ETH Lausanne erhält in den nächsten Jahren bis zu einer Milliarde Euro.
Sechs Teams haben sich darum bemüht, aber nur zwei konnten die erhoffte Milliarde des EU-Förderprogramms "Future and Emerging Technologies Flagship" erhalten: Das "Human Brain Project" unter der Leitung von Henry Markram an der ETH Lausanne und das Graphen-Projekt unter der Leitung von Jari Kinaret an der Chalmers University of Technology in Göteborg. Das schreibt unter anderem die 'NZZ' unter Berufung auf das Fachmagazin 'Nature'.
Offiziell sollte eigentlich erst am Montag bekannt werden, wer das Rennen um die Milliarde gewonnen hat, doch offensichtlich gab es ein Leck. Bereits vor einigen Tagen berichtete inside-it.ch, dass das "FuturICT"-Projekt leer ausgegangen ist.
Super-Supercomputer
Schweizer Unis sind bei fast allen Projekten beteiligt. Beim Graphen-Projekt sind Schweizer Forscher von verschiedenen Institutionen beteiligt. Beim "Human Brain Project" sind die beiden ETHs und die Universität Zürich dabei. Ziel des Projektes ist es, eine Computersimulation des menschlichen Gehirns zu schaffen - und zwar eine sehr detaillierte. Dafür wird ein Supercomputer mit einer Leistung von einem Exaflop benötigt, den es aber noch nicht gibt. Teil des Projekts ist also auch die Entwicklung eines neuen Supercomputers.
Die EU unterstützt das Projekt nun mit einer halben Milliarde Euro, die andere Hälfte soll von den Projektpartnern eingetragen werden. (mim)

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