EU lockert Würgegriff um Microsoft

5. März 2009, 06:00
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Die Europäische Kommission hat im Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft die Überwachungsmodalitäten geändert.

Die Europäische Kommission hat im Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft die Überwachungsmodalitäten geändert. Wie die EU mitteilte, ist unter anderem aufgrund der "Verhaltensänderung von Microsoft" keine Vollzeitkraft mehr erforderlich, um die Einhaltung einer Entscheidung von 2004 durch Microsoft zu überwachen. Daher werde die Kommission künftig nur noch punktuell die Hilfe von Sachverständigen in Anspruch nehmen.
Microsoft ist bekanntlich laut dem Entscheid von 2004 verpflichtet, vollständige und genaue Interoperabilitäts-informationen zu liefern. Mit diesen Informationen können alternative Anbieter ihre Software leichter mit Windows verbinden.
Inzwischen hat Redmond die Informationen offengelegt und Dritte haben infolge geänderter Klauseln in den Microsoft-Lizenzverträgen bessere Möglichkeiten, ihre Rechte geltend zu machen. (mim)

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