EU-Milliarden für schnelles Internet ?

17. Oktober 2011, 08:52
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Ziel: 30 Megabit für alle.

Ziel: 30 Megabit für alle.
Jeder Haushalt innerhalb der EU soll bis 2020 einen Breitbandanschluss mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbps) haben - so lautet das Fernziel einer Initiative, welche die EU-Kommission noch kommende Woche vorschlagen will, berichtet die BBC. Die Hälfte der Anschlüsse soll dann mehr als 100 Mbps schaffen. Damit könne der Kontinent produktiver und international wettbewerbsfähiger werden, glauben die Initianten. Um den Plan umzusetzen, will die Kommission 9,2 Milliarden Euro investieren und damit vor allem den Netzausbau in den ländlichen Regionen antreiben.
Wettbewerbsfähigkeit als Ziel
Bevor die Initiative, die von 2014 bis 2020 laufen soll, umgesetzt werden kann, muss der Vorschlag allerdings noch die EU-Gremien durchlaufen. Mit einem Vorschlag der Kommission dürfte am kommenden Mittwoch der Startschuss für den Prozess erfolgen. Von der Notwendigkeit der Investitionen ist man jedoch überzeugt. "Europa braucht diese schnellen Internetanschlüsse, um die Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen und Arbeitsplätze und Wohlstand zu schaffen", so Quellen aus der EU-Kommission.
Zudem sollen die Gelder zu weiteren Investitionen aus den privaten und öffentlichen Sektoren führen. Für jeden Euro, den die EU in das Projekt steckt, wird mit sechs bis 15 Euro aus anderen Quellen gerechnet. Zumindest sieben Milliarden Euro sollen in den Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze fliessen – teilweise durch direkte Investitionen, teilweise durch Steuererleichterungen. Die EU möchte zeigen, dass sie das Thema ernst nimmt und dadurch auch Unternehmen und Regierungen in den einzelnen Ländern dazu bringen, weiter zu investieren. (pte)

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