EU untersucht Absprachen zwischen Intel und Media Markt

12. September 2006, 07:58
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Auch die Wettbewerbskommission der EU untersucht nun, ob es zwischen Intel und Media Markt illegale Absprachen gab, beziehungsweise ob Intel den Retailer ungebührlich unter Druck gesetzt hat.

Auch die Wettbewerbskommission der EU untersucht nun, ob es zwischen Intel und Media Markt illegale Absprachen gab, beziehungsweise ob Intel den Retailer ungebührlich unter Druck gesetzt hat. "Die Kommission hat den Verdacht, dass Intel Media Markt unter Druck gesetzt hat, keine Computer mit eingebauten AMD-Chips statt Intel-Chips zu verkaufen", kommentierte EU-Sprecher Jonathan Todd gegenüber Pressevertretern. Wie dieser Druck ausgeübt worden sein könnte, erklärte er nicht.
Das deutsche Bundeskartellamt habe die Vorgänge zwischen Intel und Media Markt zuerst untersucht, und diese Untersuchung nun der Kommission in Brüssel übergeben, so Todd. Bei der EU-Kommission läuft schon seit dem vergangenen Sommer eine Untersuchung zu den Geschäftspraktiken von Intel, welche durch massive Anschuldigungen des Konkurrenten AMD ausgelöst wurde. AMD wirft Intel vor, den Wettbewerb auszuschalten, indem PC-Hersteller und -Händler durch finanzielle Anreize und Strafen dazu verleitet würden, nur oder zumindest bevorzugt Intel-basierte PCs herzustellen bzw. zu verkaufen. (hjm)

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