Europäischer Channel möchte bessere Tonerpackungen - und befürwortet Dell/EMC

11. Juli 2016 um 14:17
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Das auf den IT-Channel spezialiserte englische Marktforschungsunternehmen Context hat eine Umfrage unter Resellern von IT-Produkten in Westeuropa durchgeführt und sie nach verschiedenen Themen befragt.

Das auf den IT-Channel spezialiserte englische Marktforschungsunternehmen Context hat eine Umfrage unter Resellern von IT-Produkten in Westeuropa durchgeführt und sie nach verschiedenen Themen befragt. Rund 2000 Verantwortliche von Unternehmen in Grossbritannien, Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland und Italien nahmen teil.
Die Reseller wurden unter anderem gefragt, was sie von der bevorstehenden Übernahme von EMC und VMware durch Dell halten. Zwar erklärten laut Context die meisten Befragten, dass der Deal vor allem Dell selbst nützen werden, mehr als die Hälfte erwarten aber durchaus auch positive Auswirkungen auf ihr eigenes Geschäft. Gegenwärtig wird Dell zudem von immerhin 88 der 2000 Umfrageteilnehmer als potentieller neuer Partner genannt. Die zweitmeisten Nennungen betrafen Lenovo mit 59.
Die Trennung von Hewlett-Packard in HP und Hewlett Packard Enterprise wird dagegen etwas skeptischer betrachtet. Zwei Drittel der Reseller erkärten, dass sich der Split je nach Produktebereich "unterschiedlich" darauf auswirken werde, ob sie in Zukunft HP- beziehungsweise HPE-Produkte verwenden werden. Trotzdem gibt es mehr Reseller, die positive Auswirkungen von dem Split erwarten (22 Prozent) als negative (13 Prozent). Der überwiegende Teil der Reseller äusserte sich allerings weder klar positiv noch bloss negativ.
Weiter befragte Context die Reseller nach praxisnäheren Themen befragt. Mehr als zwei Drittel fanden beispeislweise, dass Hersteller mehr tun sollten, um gegen gefälschtes Printer-Verbrauchsmaterial vorzugehen. 59 Prozent sagen auch, dass hier der Channel selbst mehr tun könnte.
Ein Problem ist, dass gefälschte Verbrauchsmaterialien, vor allem Toner und Tinte, schlecht erkannt werden. 55 Prozent meinten zwar, dass die Unterscheidung für sie selbst nicht schwierig sei, aber nur 15 Prozent erklärten, dass das auch für Kunden einfach wäre. Die am häufigsten genannten Gegenmassnahmen sind bessere Verpackungen, insbesondere aber klare Labels für wiederaufgefüllte Kartuschen oder kompatible Produkte von den rechtmässigen Partnern der Hersteller. (hjm)

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