Europarat fordert mehr Providerverantwortung für Inhalte

30. September 2009, 12:53
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In einer Resolution will sich die Parlamentarische Versammlung des Europarats, der unter anderem auch die Schweiz angehört, für ein Internet einsetzen, in dem Minderjährige sich sicher informieren und kommunizieren können. Zudem sollen die Jugendlichen vor Gefahren geschützt werden. Um dies zu bewerkstelligen, sollen Provider mehr als heute für die auf ihren Servern veröffentlichten Inhalte, verantwortlich gemacht werden.
Sorgen haben die Ratsmitglieder vor allem mit Inhalten, die "einen negativen Einfluss auf Kinder und Heranwachsende" haben, etwa Gewaltdarstellungen, Pornografie, aber auch Alkohol- und Tabakwerbung sowie Glücksspiele. Der Rat will die Internet-Provider darum verpflichten, vermehrt ein Auge auf jugendgefährdende Inhalte auf ihren Servern zu halten. Geregelt werden könnte das etwa in einem Zusatzprotokoll zur Cybercrime-Konvention des Europarates. (bt)

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