Europas PC-Business boomt - ausser in der Schweiz

28. Januar 2015, 15:26
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Starke Nachfrage im Heimanwender-Markt treibt Europas PC-Business an - aber nicht in der Schweiz.

Starke Nachfrage im Heimanwender-Markt treibt Europas PC-Business an - aber nicht in der Schweiz.
Der PC-Markt in Westeuropa erlebt eine richtige Wiederauferstehung. Im Schlussquartal 2014 wurden fast 20 Prozent mehr PCs und Notebooks über die westeuropäische Distribution vertrieben als ein Jahr zuvor. Im Gegensatz dazu – so der Marktforscher Context – schrumpfte der Tablet-Markt um neun Prozent. Insbesondere verkauften sich günstige Android-Tablets wesentlich schlechter (- 22 %), während Apple den Absatz der iPads immer noch etwas steigern konnte (+ 4,5 %). Context führt das frühzeitige Ende des Tablet-Booms darauf zurück, dass Tablets eine längere Lebensdauer haben, als man dachte. In der Tat: Tablets werden vor allem für den Medienkonsum gebraucht. Das kann man eben auch mit älteren Geräten machen.
In der Schweiz ist alles anders
Als hätten die Konsumenten den baldigen Absturz des Euros vorausgeahnt, haben sie sich in der Schweiz beim Kauf von PCs zurückgehalten.
Während der PC-Absatz in den meisten von Context erfassten Ländern zweistellig wuchs (siehe Tabelle), stagnierte er in der Schweiz (- 1,9 %). Dies mag auch daran liegen, dass in Europa vor allem der Absatz von sehr günstigen Consumer-Notebooks gesteigert werden konnte. Über ein Viertel der in ganz Westeuropa verkauften Consumer-Notebooks (27,4 %) kosteten weniger als 250 Euro. (hc)

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