Evita-Pilotprojekt in Bern

28. Oktober 2011, 09:46
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Swisscom macht mit seinem E-Health-Service Evita Fortschritte.

Swisscom macht mit seinem E-Health-Service Evita Fortschritte. Wie der Telco gestern mitteilte, wurde beim Spital Netz Bern ein Pilotprojekt gestartet. Patienten haben von Oktober 2011 bis März 2012 die Möglichkeit, über das Online-Gesundheitsdossier Evita von überall her auf ihre persönlichen, relevanten Spitaldokumente aus Gastroenterologie und Orthopädie zuzugreifen.
Der Bund will mit seiner vor Jahren verabschiedeten E-Health-Strategie ermöglichen, dass elektronische Hilfsmittel die Effizienz im Gesundheitswesen steigern. Dadurch sollen längerfristig auch die Kosten sinken. Kurzfristig bedeutet E-Health für Spitäler aber Investitionen. Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit, da sensible Daten im Spiel sind. Swisscom betont, dass der Zugriff auf die hochsensiblen und besonders schützenswerten Patientendaten "mit hohen Sicherheitsvorkehrungen verbunden" sei. Das Online-Gesundheitsdossier Evita bietet eine verschlüsselte Datenübertragung, –speicherung und Zugriffskontrolle mittels hochsicherer, zweifacher Authentifizierung des Benutzers: Benutzername, Passwort und SMS-Code.
Das Projekt beim Spital Netz Bern soll den Patienten mehr Möglichkeiten zum persönlichen Gesundheitsmanagement eröffnen, zu mehr Transparenz beitragen und Patienten helfen, mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen, so Swisscom. (mim)

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