Ex-Benq-Leute bauen Viewsonic-Business aus

24. April 2019, 13:22
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Der US-Display- und Beamer-Hersteller baut im DACH-Raum massiv aus. Oliver Rudolf soll das Business in der Schweiz ankurbeln.

Der US-Display- und Beamer-Hersteller baut im DACH-Raum massiv aus. Oliver Rudolf soll das Business in der Schweiz ankurbeln.
Der erste, der von Benq zu Viewsonic ging, war Adams Lee. Er stieg im Januar 2016 als President EMEA und Asia Pacific beim US-Hersteller von Bildschirmen, Panels und Beamern ein. Auf Lee folgte Thomas Müller, der im Sommer 2016 zum General Manager Europe ernannt wurde. Wie Lee war auch Müller zuvor beim taiwanischen Konkurrenten Benq. Neben Lee und Müller wechselten noch eine ganze Reihe weiterer Leute von Benq zu Viewsonic, so Thomas Müller bei einem Besuch der Redaktion vor einigen Wochen.
"Viewsonic fristete im DACH-Raum immer ein Nischendasein", erklärt Müller. Das soll sich ändern. "Wir haben 2016 mit zwei Mitarbeitenden in Deutschland gestartet. Nun sind wir elf Leute im DACH-Raum. Vier weitere Posten sind noch offen", so Müller im Gespräch. Neu ist Viewsonic mit Oliver Rudolf auch in der Schweiz präsent. Er ist seit November beim US-Hersteller und auch er wurde – wen wunderts? – von Benq geholt.
Distributor von Viewsonic ist der Glattbrugger AV-Spezialist MobilePro, der im Januar vom deutschen Distributor Kern & Stelly übernommen worden ist. Dieser wiederum gehört zur britischen Midwich Group, die eine ganze Reihe von AV-Distis in Europa und Australien besitzt. MobilePro machte letztes Jahr gemäss einem Medienbericht rund 25 Millionen Franken Umsatz.
Rudolf konzentriert sich in der Schweiz als erstes auf den B2C-Markt und die grossen E-Tailer. Er will die Marke Viewsonic, die bisher in der Schweiz tatsächlich eher ein Mauerblümenchen-Dasein gefristet hat, aufbauen und Schritt für Schritt den Channel ausbauen. Produktseitig sieht Rudolf am meisten Chancen bei grossformatigen Displays für E-Poster oder Meeting-Räume. An zweiter Stelle kommen die Beamer und danach die interaktiven Monitore. Ein wichtiger Markt von Viewsonic ist der Bildungssektor.
Viel verspricht er sich auch von lampenlosen LED-Beamern, die mit sehr guten Speakern ausgerüstet sind, Videos in 4K-Auflösung projizieren und als TV-Ersatz auf den Markt gebracht werden. Der Absatz der gut designeten Geräte laufe in Deutschland gut und er wolle sie auch im Schweizer Markt positionieren, so Rudolf. (hc)

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