Exklusiv! Finnova auf dem Weg zurück ins Geschäft mit Privatbanken.

13. Januar 2006, 16:10
  • rechenzentrum
  • finnova
  • avaloq
image

Finnova-Chef Charlie Matter stellt sich den Fragen von inside-it.ch: Ein IPO des Bankensoftware-Herstellers steht nicht zur Diskussion - dafür plant man den Weg zurück ins Geschäft mit Privatbanken.

Finnova-Chef Charlie Matter stellt sich den Fragen von inside-it.ch: Ein IPO des Bankensoftware-Herstellers steht nicht zur Diskussion - dafür plant man den Weg zurück ins Geschäft mit Privatbanken.
Die Lenzburger Software-Schmiede Finnova hat zur Zeit volle Auftragsbücher. Wie bewältigt der Bankensoftware-Hersteller die gegenwärtige "Auftragsflut"? Und was passiert, wenn alle Schweizer Banken eine neue Software-Generation eingeführt haben?
Im Gespräch mit inside-it.ch erläutert Finnova-Chef Charlie Matter (Foto), wie er sich die mittel- und längerfristige Zukunft seiner Firma vorstellt, spricht über die nicht immer einfache Vergangenheit ("Wir standen nahe am Abgrund") und sagt, wie weit die Banken heute mit der viel beschworenen "Industrialisierung der Dienstleistungen" wirklich sind.
"IPO steht nicht zur Diskussion"
Mit der Fusion der Privatbanken Lombard Odier und Darier Hentsch verlor Finnova das Standbein im Markt für eine Gesamtbankenlösung für Privatbanken. Doch dabei wollen es die Lenzburger nicht bewenden lassen. Matter: "Wir müssen unbedingt zurück in das Geschäft mit Privatbanken!"
Finnova gehört bekanntlich unterdessen acht Kantonalbanken und das Management hält kleine Beteiligungen. Ein langfristig unbefriedigender Zustand, denn die Inhaber-Banken sind gleichzeitig auch die Kunden von Finnova. Auch zur Frage der künftigen Eigentümer nimmt Matter Stellung. Trotz anderslautenden Berichten in der Wirtschaftspresse "steht ein Börsengang nicht zur Diskussion" so Matter. (Christoph Hugenschmidt)
Lesen Sie das Exklusiv-Gespräch mit Finnova-Chef Charlie Matter, das wir in unserer "Feature-Sektion" veröffentlichen. Übrigens: Oben rechts finden Sie den "print"-Button, mit dem Sie den Artikel bequem formatieren und drucken können.

Loading

Mehr zum Thema

image

RZ-Ausfälle kosten schnell mal mehr als 1 Million Dollar

Eine internationale Studie zeigt, dass die Betreiber auch im nachhaltigen Umgang mit Strom und Wasser noch Verbesserungs­potenzial aufweisen.

publiziert am 22.9.2022
image

2023 zieht Helvetia den eigenen RZs den Stecker

Helvetia will komplett in die Cloud. Wir haben mit CTO Achim Baumstark, Cloud-Leiter Raphael Graber und Michael Hanisch von AWS über die Migration gesprochen.

publiziert am 15.9.2022
image

Swissbit entwickelt jetzt auch SSDs für Rechenzentren

Der Schweizer Speicherhersteller spannt mit dem US-Unternehmen Burlywood zusammen und will in den RZ-Bereich vorstossen.

publiziert am 15.9.2022
image

Equinix hat wieder ausgebaut

Das ZH4 von Equinix hat weitere 850 Quadratmeter Fläche erhalten.

publiziert am 15.9.2022