Exklusiv! So stellt sich Fujitsu Siemens nach Übernahme von SBS-Teil auf

28. April 2006, 15:27
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    Fujitsu Siemens, "IT Product Related Services" und der Channel: Roger Semprini gibt Auskunft.

    Fujitsu Siemens, "IT Product Related Services" und der Channel: Roger Semprini gibt Auskunft.
    Im Wochenrythmus werden in Deutschland Gerüchte über die Zukunft des defizitären IT-Arms von Siemens, Siemens Business Services (SBS), veröffentlicht. Von diesen Gerüchten nicht betroffen sind die Schweizer Mitarbeiter der Abteilung "Product Related Services". Diese wurde an die "Halbschwester" Fujitsu Siemens verkauft und wird in der Schweiz als eigenständige Firma, die Fujitsu Siemens Computers IT Product Services AG, operieren.
    Sämtliche Mitarbeitende werden gemäss Roger Semprini, dem Chef von Fujitsu Siemens Schweiz, in die neue Firma übernommen. Semprini: "In der Schweiz sind keine Entlassungen geplant. Im Gegenteil, das Schweizer Geschäft von Fujitsu Siemens Computers (IT Product Services) AG, wächst seit Jahren weit über dem Marktdurchschnitt, ist profitabel und wurde in den letzten drei Jahren verdoppelt. Auch konnten bereits wieder ein paar tolle Neuprojekte im Multi-Vendor Services Umfeld gewonnen werden." Geschäftsführer der neuen Firma ist Armin Rutz, der bisher bei SBS den Bereich "Product Related Services" leitete.
    Im Verwaltungsrat der Firma mit dem langen Namen sitzen Roger Semprini als Präsident, FSC-Financhef Marco Hungerbühler und Armin Rutz.
    Bevorzugter Partner für Rechenzentren und Multi-Vendor Services
    Roger Semprini glaubt, dass der Wechsel der SBS-Abteilung zu einer eigenständigen Schwesterfirma von FSC, keine Channel-Konflikte auslösen werde. FSC ITPS werde sich auf die Schwerpunktthemen DynamicDataCenter Lösungen, Mobility, Lifecycle Solutions, Service Management, IT-Consolidation und IT-Infrastructure Security konzentrieren, während High-Volume Services durch die Channel-Partner erbracht würden. "Durch den klaren Portfolio-Fokus und die Ausrichtung auf nationale und internationale Kunden sind, wie in der Vergangenheit, keine Channel-Konflikte zu erwarten," betont Semprini.
    Allfällige Konflikte würden, so Semprini, partnerschaftlich und im Sinne der Channel-Partner gelöst. Der Fujitsu-Siemens-Chef betont im einem E-Mail-Interview mit inside-channels.ch, dass seine Firma unlängst viel in den indirekten Vertrieb investiert hat. "Die Zusammenarbeit mit unseren Partner wird künftig noch weiter ausgebaut," schrieb er uns aus Japan. (Christoph Hugenschmidt)

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