"Exorbitante" Sicherheitslücken in iOS-Apps?

16. August 2012, 15:45
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Laut einer Mitteilung des Security-Software-Herstellers BitDefender soll "eine Vielzahl" von Apps für iOS nichts weniger als "exorbitante Mängel in puncto Sicherheit" aufweisen, wie eine Studie ergeben habe.

Laut einer Mitteilung des Security-Software-Herstellers BitDefender soll "eine Vielzahl" von Apps für iOS nichts weniger als "exorbitante Mängel in puncto Sicherheit" aufweisen, wie eine Studie ergeben habe. BitDefender warnt unter anderem, dass Apps auf Social-Network-Accounts der User zugreifen und sensible Informationen auslesen. Einige würden auch via Tracking-Funktion den genauen Standort des iPhones lokalisieren und so in die Privatsphäre der User eindringen können.
Konkret mit Namen erwähnt BitDefender allerdings nur zwei Apps als Negativbeispiele. "Leads 360", eine App zum Leadmanagement, sichere die Zugangsdaten der User nur unzureichend. Nachdem der User sein Passwort eingegeben habe, werde es unverschlüsselt an den Server übermittelt. "Mountainbike Lite" wird von BitDefender aufs Korn genommen, weil die App zwar Sicherheit durch Verschlüsselung der Daten verspreche, aber ausgerechnet die Zugangsdaten für das Konto dieser App nicht verschlüssle.
App-Entwickler, findet BitDefender, sollten bei der Konzeption ihrer Produkte vermehrt auf Sicherheit achten, und sich weniger auf "neue Features und herausgeputzte User-Interfaces konzentrieren". Andererseits seien die Entwickler aber trotzdem nicht verantwortlich dafür, wenn sich die User selbst unvorsichtig verhalten und sich in ungeschützte Netzwerke einloggen oder für jeden ihrer Accounts das gleiche Passwort benützen. (hjm)

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